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Dienstleistungen
Seit über 35 Jahren begleiten hauptamtliche und ehrenamtliche Kräfte ältere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zu Arztterminen, zum Einkaufen, zu Behörden oder zu Veranstaltungen; das Team ist im Umgang mit Rollstuhl, Blindenbegleitung und Sturzprophylaxe geschult. Ergänzend gibt es Hausbesuche mit Gespräch und Beratung für Seniorinnen und Senioren im Bezirk. Der Dienst wird vom Land Berlin gefördert und kostet einen geringen Beitrag: 100 Euro im Jahr bzw. 7 Euro je Begleitung, ermäßigt 50 Euro im Jahr für Menschen mit Grundsicherung oder Bürgergeld.
Der Verein vermittelt hochaltrigen, oft alleinlebenden Berlinerinnen und Berlinern ab etwa 75 Jahren feste ehrenamtliche Besuchspartnerinnen und -partner, die regelmäßig nach Hause kommen – für Gespräche, Spaziergänge oder einfach Gesellschaft. Ergänzend gibt es Nachbarschaftstreffpunkte in Wedding, Reinickendorf, Kreuzberg und Mariendorf sowie gemeinsame Feste und Ausflüge gegen Einsamkeit im Alter. Alle Angebote sind für die Besuchten kostenlos.
Ehrenamtliche der Malteser besuchen ältere, kranke und in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen zu Hause oder in Pflegeeinrichtungen: vorlesen, spazieren gehen, gemeinsam Kaffee trinken, zu Terminen oder Kulturveranstaltungen begleiten. Bundesweit gehören zum Programm auch Besuche mit ausgebildeten Hunden, Seniorentreffs, Sitztanz und telefonische Begleitung. Für die besuchten Menschen und ihre Angehörigen ist das Angebot kostenfrei; Kontakt über die Berliner Geschäftsstelle.
Geschulte Ehrenamtliche der Johanniter besuchen regelmäßig ältere, kranke und hilfebedürftige Menschen – zu Hause ebenso wie in Senioreneinrichtungen und Krankenhäusern. Die Begleitung richtet sich nach den Wünschen der Besuchten: Zuhören, Vorlesen, Spaziergänge, kleine Besorgungen oder gemeinsame Ausflüge. Das Angebot ist für die Besuchten kostenfrei, Kontakt und Vermittlung laufen über die Beratungsstelle des Besuchsdienstes.
Geschulte Freiwillige besuchen regelmäßig ältere, pflegebedürftige und an Demenz erkrankte Menschen in Schöneberg, Friedenau und Steglitz und schenken ihnen Zeit für Gespräche, Spaziergänge oder gemeinsame Unternehmungen. Damit werden zugleich pflegende Angehörige spürbar entlastet. Der Besuchsdienst ist Teil eines dichten Netzes aus Tagespflege, Sozialstation, Kontaktstelle PflegeEngagement und Hospizdiensten des Vereins und für die Besuchten kostenfrei.
Der Besuchsdienst des Nachbarschaftsheims ist ein vom Berliner Senat und den Pflegekassen anerkanntes Betreuungsangebot nach § 45b SGB XI. Geschulte Ehrenamtliche besuchen pflegebedürftige und demenziell erkrankte Menschen zu Hause, in der Regel einmal wöchentlich für rund zwei Stunden – zum Reden, Spazierengehen oder für kleine Unternehmungen. Es gibt eigene türkischsprachige Ansprechpersonen sowie einen Bereich für schwerkranke und sterbende Menschen. Die Einsatzpauschale von rund 8 Euro je Stunde kann über den Entlastungsbetrag abgerechnet werden.
Der Handwerksbetrieb aus Fredersdorf-Vogelsdorf östlich von Berlin hat sich auf barrierefreie Bäder spezialisiert und arbeitet in Berlin und Brandenburg. Typische Projekte sind der Umbau der Wanne zur bodengleichen Dusche, rutschhemmende Beläge, Haltegriffe und eine blendfreie Beleuchtung. Der Betrieb ist als „Fachbetrieb KOMFORT barrierefrei“ zertifiziert. Bei der Beantragung von Zuschüssen der Pflegekasse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen sowie von KfW-Mitteln wird unterstützt.
WirMobil ist der vom Land Berlin finanzierte Sonderfahrdienst (früher Telebus) für Menschen mit schwerer Mobilitätseinschränkung. Gefahren wird von Tür zu Tür, mit rollstuhlgerechten Fahrzeugen und Hilfe beim Ein- und Aussteigen, täglich von 5 bis 1 Uhr in ganz Berlin sowie bis fünf Kilometer über die Stadtgrenze und zum Flughafen BER. Der Dienst ist auf private Freizeitfahrten beschränkt; Fahrten zu Arbeit, Werkstatt oder Arztterminen sind ausgeschlossen. Voraussetzung ist eine Berechtigtennummer des LAGeSo, es fällt ein Eigenanteil an.
Wer sich allein nicht mehr sicher mit Bus und Bahn bewegt, wird beim VBB-Begleitservice kostenfrei von der Haustür bis zum Ziel und auf Wunsch wieder zurück begleitet. Das Angebot gilt täglich von 7 bis 22 Uhr im Tarifbereich Berlin AB einschließlich Flughafen BER. Angemeldet wird frühestens eine Woche und spätestens am Vortag, telefonisch werktags von 9 bis 16 Uhr. Ein gültiger Fahrschein für Bus und Bahn wird benötigt, die Begleitung selbst kostet nichts.
Der Fahrdienst aus Prenzlauer Berg ist seit über 15 Jahren auf barrierefreie Beförderung in Berlin und Brandenburg spezialisiert. Gefahren wird mit rollstuhlgerechten Fahrzeugen zu Dialyse, Reha, Arzt- und Therapieterminen, aber auch zu privaten Anlässen und zum Flughafen BER. Das Personal ist für den Rollstuhltransport und den Umgang mit älteren Fahrgästen geschult. Die Preise werden individuell nach Strecke und Aufwand kalkuliert, Kostenvoranschläge sind kostenfrei.
Der Haushaltsservice übernimmt berlinweit Reinigung von Bad, Küche, Böden und Fenstern, Wäsche waschen und bügeln, Gardinen abnehmen sowie Einkäufe und Botengänge. Das Angebot ist nach § 45a SGB XI anerkannt und über einen Vertrag nach § 45b SGB XI abrechenbar – Pflegebedürftige können also den monatlichen Entlastungsbetrag von 131 Euro dafür einsetzen. Auch Selbstzahlerinnen und Selbstzahler ohne Pflegegrad können den Dienst buchen. Beraten wird über ein kostenfreies Servicetelefon werktags von 9 bis 14 Uhr.
Die Landhausküche – bis 2023 unter dem Namen Menütaxi bekannt – liefert warme Mittagsgerichte täglich bis an die Wohnungstür, in Berlin und im angrenzenden Umland bis Schönefeld. Bestellt werden kann tageweise oder dauerhaft, ohne Vertragsbindung. Neben normaler Kost gibt es Menüs für besondere Ernährungsbedürfnisse, etwa passierte oder energiereiche Gerichte. Der Anbieter gehört zur bundesweit tätigen apetito-Gruppe.
Der Menüservice der Johanniter bringt täglich eine warme, ausgewogene Mahlzeit nach Hause – auch an Wochenenden und Feiertagen. Bestellt wird flexibel, es besteht keine Abnahmepflicht. Wer möchte, kombiniert den Menüdienst mit dem Hausnotruf desselben Trägers, sodass eine Ansprechstelle für beides zuständig ist. Die Fahrerinnen und Fahrer sind feste Bezugspersonen und melden sich, wenn niemand öffnet.
Der Menüservice des Berliner Roten Kreuzes liefert seit über 50 Jahren warme Mittagessen ins Haus – in Berlin und in Potsdam, an 365 Tagen im Jahr. Zur Auswahl stehen über 230 Gerichte, darunter Schon-, Diabetiker- und vegetarische Kost; alternativ gibt es Tiefkühlmenüs im Wochenpaket. Es gibt keine Vertragsbindung und keine Mindestabnahme, bestellt wird telefonisch oder im Online-Menüshop. Die Auslieferung übernehmen feste Fahrerinnen und Fahrer, die auch kurz nach dem Rechten sehen.
Der Fahrbare Mittagstisch bringt frisch gekochte Mahlzeiten in viele Berliner Bezirke, unter anderem nach Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Pankow, Treptow-Köpenick, Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln. Angeboten werden Hausmannskost, leichte Gerichte, Eintöpfe und vegetarische Menüs; Liefergebühren fallen nicht an. Änderungen sind bis 13 Uhr für den Folgetag möglich, Wochenendessen werden gekühlt vorab geliefert. Träger ist der traditionsreiche Berliner Wohlfahrtsverband Volkssolidarität.