Adressen
Pflege
Der Pflegestützpunkt in der Brückenstraße berät Sie kostenlos und neutral im Auftrag des Landes Berlin und der Pflege- und Krankenkassen zu allen Fragen rund um die Pflege. Der Standort bietet eine spezialisierte Beratung für Familien mit pflegebedürftigen Kindern an und ist in palliativen und gerontopsychiatrischen Netzwerken des Bezirks aktiv. Beratung erhalten Sie zu offenen Sprechzeiten oder nach Terminvereinbarung.
nimmt aktuell auf
Die Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg informiert und berät Sie landesweit kostenlos zu allen Fragen rund um Demenz, insbesondere als Angehörige oder Angehöriger. Über das Demenz-Telefon (0331 27345599) erreichen Sie die Beratung montags und freitags 9-12 Uhr sowie mittwochs 14-17 Uhr. Der Verein unterstützt zudem den Aufbau von Beratungsstellen, Betreuungsgruppen und Selbsthilfeangeboten im Land.
Die Alzheimer-Gesellschaft Berlin bietet Ihnen kostenlose psychosoziale Beratung für Angehörige und Menschen mit Demenz sowie für professionell Pflegende. Dazu kommen Selbsthilfegruppen, Schulungen und Informationsveranstaltungen rund um das Leben mit Demenz. Die Beratung ist neutral und unabhängig.
Pflege in Not berät Sie berlinweit kostenlos und vertraulich bei Konflikten, Überlastung und Gewalt in der Pflege älterer Menschen – ob zu Hause oder in Einrichtungen. Das Angebot richtet sich an Pflegebedürftige, pflegende Angehörige und beruflich Pflegende. Neben dem Krisentelefon gibt es persönliche Beratung, Hausbesuche und Vermittlung in Konflikten.
Meisterschuh verbindet Orthopädieschuhtechnik mit Sanitätshaus und ist an vier Berliner Standorten vertreten: Bergmannstraße und Blücherstraße in Kreuzberg, Reichsstraße in Westend und Senefelderstraße in Prenzlauer Berg. Gefertigt werden Maßschuhe, Einlagen und Orthesen; dazu kommen Bandagen, Kompressionsstrümpfe und Prothesenversorgung. Termine lassen sich telefonisch, per E-Mail oder online vereinbaren, ein Standort öffnet auch samstags.
Lifta ist einer der bekanntesten deutschen Hersteller von Sitz-, Plattform- und Hublift-Lösungen und bundesweit tätig, mit mehreren Beratungs- und Servicestandorten in Berlin. Die Lifte werden für gerade, kurvige und mehrgeschossige Treppen individuell angepasst; ergänzend gibt es Homelifte für mehrere Etagen. Beratung und Aufmaß vor Ort sind kostenfrei und unverbindlich, Montage, Wartung und Reparatur kommen aus einer Hand. Das Unternehmen unterstützt auch bei Zuschüssen der Pflegekasse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen und bei KfW-Förderungen.
Der Fachbetrieb mit Büro in Berlin-Mitte plant, montiert und wartet Treppenlifte mit eigenen Technikern und Monteuren. Neben Neuanlagen werden geprüfte Gebrauchtlifte und Mietlösungen angeboten, was die Kosten für kurzfristigen Bedarf deutlich senkt. Kostenvoranschlag und Beratung vor Ort sind kostenfrei. Der Betrieb unterstützt bei Anträgen auf Zuschüsse der Pflegekasse und auf KfW-Förderung für altersgerechten Umbau.
Das 1990 in Potsdam gegründete Familienunternehmen beschäftigt heute rund 100 Mitarbeitende an mehreren Standorten in der Stadt, unter anderem in der Friedrich-Ebert-Straße, der Charlottenstraße und in Babelsberg. Neben Sanitätsfachhandel, Orthopädie- und Rehatechnik gibt es ein spezialisiertes Homecare-Team für Stoma-, Wund- und Inkontinenzversorgung. Die Fachkräfte beraten telefonisch und bei Hausbesuchen in Potsdam, Werder, Falkensee und im westlichen Brandenburg.
Die GroßstadtGefährten sind geschulte Ehrenamtliche, die pflegebedürftige Menschen regelmäßig zu Hause besuchen: für Gespräche, Spaziergänge, Spiele oder Begleitung im Kiez. Getragen wird der Dienst vom Unionhilfswerk, einem der großen gemeinnützigen Berliner Träger mit über 90 Einrichtungen und Projekten. Der Besuchsdienst ist als Angebot zur Unterstützung im Alltag anerkannt, sodass die Kosten über den Entlastungsbetrag nach § 45b SGB XI abgerechnet werden können; der Stundensatz lag zuletzt bei etwa 12 Euro.
Das Oberlinhaus in Potsdam-Babelsberg bietet ambulante Entlastungsangebote für pflegebedürftige Menschen sowie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung. Die Mitarbeitenden übernehmen stundenweise Betreuung, begleiten zu Terminen und Freizeitaktivitäten und entlasten pflegende Angehörige. Der Träger ist auf Autismus, Hörsehbehinderung und körperliche Beeinträchtigungen spezialisiert und in ganz Potsdam und Umgebung tätig. Leistungen können über den Entlastungsbetrag der Pflegekasse abgerechnet werden.
Der Dienst „Ambulant unterstütztes Wohnen“ der Theodor Fliedner Stiftung erbringt in Potsdam und Umgebung Betreuungs- und Entlastungsleistungen nach § 45a SGB XI. Unterstützt wird bei der Alltagsbewältigung, der Haushaltsführung, bei Behördengängen und Anträgen sowie bei der Teilhabe am sozialen Leben. Die Angebote richten sich besonders an Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Ab Pflegegrad 1 kann der monatliche Entlastungsbetrag der Pflegekasse dafür genutzt werden.
Seeger ist das größte Sanitätshaus-Netz in Berlin und Brandenburg mit rund 70 bis 80 Filialen, unter anderem in Mitte, Charlottenburg, Pankow, Steglitz, Tegel, Zehlendorf und Schöneweide sowie in Potsdam, Brandenburg an der Havel, Frankfurt (Oder) und Strausberg. Angeboten werden Orthopädietechnik, Orthopädieschuhtechnik, Reha- und Medizintechnik, Kompressionsversorgung und Homecare. Zentrale, Zentrallager und Werkstätten sitzen in Hellersdorf. Für lebenserhaltende Hilfsmittel gibt es einen 24-Stunden-Notdienst.
Der Familienbetrieb betreibt vier Standorte in Berlin-Neukölln und verbindet Sanitätsfachhandel, Orthopädietechnik, Orthopädieschuhtechnik und Rehatechnik unter einem Dach. Zum Sortiment gehören Kompressionsstrümpfe, Bandagen, Orthesen, Prothesen, Einlagen sowie Alltagshilfen wie Rollatoren, Badewannenlifter und Toilettensitzerhöhungen. Versorgt wird auch direkt zu Hause oder in der Klinik. Rezepte der Krankenkasse werden vor Ort abgewickelt.
Hempel ist ein Berliner Familienunternehmen in vierter Generation mit über 110 Jahren Erfahrung und mehreren Filialen im Stadtgebiet, unter anderem in Wedding und Kreuzberg. Das Haus versorgt mit Sanitätsbedarf, Orthopädietechnik, Orthopädieschuhtechnik, Mobilitäts- und Rehatechnik sowie Brustprothetik und betreibt eigene Physio- und Ergotherapie. Schwerpunkte liegen bei Lymphödem, diabetischem Fuß und neurologischen Versorgungen. Beratung erfolgt auf Wunsch auch im häuslichen Umfeld.
Die Diakonie Haltestellen sind vom Land Berlin anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI und richten sich besonders an Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Geschulte Freiwillige begleiten stundenweise zu Hause oder betreuen in kleinen Gruppen, koordiniert von hauptamtlichen Fachkräften. Standorte gibt es in Friedrichshain-Kreuzberg, Lankwitz, Tiergarten, Pankow-Weißensee, Reinickendorf-Frohnau und Zehlendorf. Der monatliche Entlastungsbetrag von 131 Euro ab Pflegegrad 1 kann für die Betreuung eingesetzt werden.
Der LBD-Besuchsdienst begleitet pflegebedürftige Menschen in Lichtenberg und Umgebung stundenweise zu Hause – bei Gesprächen, Spaziergängen, Spielen oder kleinen Besorgungen. Der Träger ist auf die Begleitung von Menschen mit Demenz spezialisiert und betreibt daneben Pflege-Wohngemeinschaften und eine Tagespflege. Das Angebot ist als Unterstützungsangebot im Alltag anerkannt und über den Entlastungsbetrag nach § 45b SGB XI abrechenbar; der Stundensatz lag zuletzt bei rund 10 Euro.
Pflegeeinrichtung der Potsdamer Hoffbauer-Stiftung in Ferch am Schwielowsee mit eigenem Kurzzeitpflegeangebot und direkter Ansprechstelle dafür. Pflegebedürftige werden hier übergangsweise stationär versorgt, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt oder wenn Angehörige verhindert sind. Das Haus bietet zudem besondere Betreuung für Menschen mit Demenz in ruhiger Lage im Landkreis Potsdam-Mittelmark.
Anbieterverantwortete Pflege-Wohngemeinschaft der Stephanus-Stiftung im Schloßberg-Quartier in Köpenick mit zwölf barrierefreien Einzelzimmern. Aufgenommen werden Menschen mit ärztlich diagnostizierter Demenz, die in einer kleinen, geschützten Gemeinschaft leben möchten. Speziell geschulte Pflegekräfte eines ambulanten Pflegedienstes sind Tag und Nacht vor Ort.
RENAFAN betreibt in Berlin nach eigenen Angaben fünf anbieterverantwortete Pflege-Wohngemeinschaften, in denen auch besonders anspruchsvolle Pflegesituationen bis hin zur Intensivpflege rund um die Uhr versorgt werden. Die Wohngemeinschaften verbinden gemeinschaftliches Wohnen in kleinen Gruppen mit durchgehender fachpflegerischer Präsenz. Die angegebene Adresse ist der Berliner Standort des Anbieters in Tegel; die WG-Standorte werden auf Anfrage genannt.
Die Sozialstation Ketzin der Lafim-Diakonie versorgt Menschen im westlichen Havelland in ihrem eigenen Zuhause. Das Team übernimmt häusliche Krankenpflege, Grundpflege und hauswirtschaftliche Unterstützung und passt den Umfang an den individuellen Bedarf an. Ziel ist, dass pflegebedürftige Menschen möglichst lange in der vertrauten Wohnung bleiben können.