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Beratung

In Beratung finden Sie Anlaufstellen für fast jede Lebenslage in Berlin und Brandenburg: Sozial- und Rentenberatung, Beratung zu Wohnen, Miete und Wohnungsnotlagen, Schuldner- und Verbraucherberatung, Ehe- und Familienberatung, Beratung für Frauen, für Kinder und Jugendliche, für Menschen mit Migrationsgeschichte, für LSBTIQ*, Sucht- und Rechtsberatung.

Wer zahlt was? Die allermeisten dieser Stellen sind öffentlich oder von Wohlfahrtsverbänden finanziert und für Sie kostenlos — unabhängig von Einkommen und Krankenkasse. Speziell für Pflegefragen gibt es in Berlin 36 Pflegestützpunkte, die 2023 rund 115.000 Beratungen durchgeführt haben (Landespflegeplan Berlin 2025, S. 78). Was Sie dort erwartet, lesen Sie in Pflegestützpunkte: kostenlose Beratung finden.

Worauf sollten Sie achten? Rufen Sie vorher an und fragen Sie nach Wartezeit, nach der Zuständigkeit für Ihren Bezirk und nach Beratung in Ihrer Sprache. Bringen Sie Bescheide, Verträge und Kontoauszüge mit — das spart einen zweiten Termin. Lassen Sie sich nichts verkaufen: Echte Beratung ist ergebnisoffen.

Wenn das Geld für die Pflege nicht reicht, führt der Weg zum Sozialamt: Hilfe zur Pflege: Unterstützung vom Sozialamt.

Club Dialog e.V.
13347 Berlin
Der 1988 gegründete Verein ist eine feste Adresse für russischsprachige Berlinerinnen und Berliner und begleitet neben Kindern und Jugendlichen ausdrücklich auch ältere Menschen. Angeboten werden Sozialberatung auf Deutsch und Russisch, soziokulturelle Gruppen, Veranstaltungen und Begegnungsangebote sowie Unterstützung bei Behörden- und Antragsfragen – hilfreich, wenn Sprachbarrieren den Zugang zu Pflege- und Hilfeleistungen erschweren. Die Beratung ist kostenfrei.
Diakonisches Werk Berlin Stadtmitte e.V.
10969 Berlin
Speziell geschulte Brückenbauerinnen und Brückenbauer gehen aufsuchend auf ältere, pflegebedürftige Migrantinnen und Migranten und ihre Familien zu, beraten muttersprachlich im Lebensumfeld und begleiten auf Wunsch zur Pflegeberatung im Pflegestützpunkt und zur Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Beraten wird in rund 15 Sprachen, darunter Arabisch, Türkisch, Russisch, Kurdisch (Sorani, Kurmandschi), Farsi, Dari, Vietnamesisch, Polnisch, Bosnisch, Kroatisch, Serbisch, Französisch und Englisch. Das vom Land Berlin finanzierte Projekt läuft seit 2018, ist für Ratsuchende kostenfrei und wurde bundesweit als Best-Practice-Modell benannt.
AWO Kreisverband Berlin Spree-Wuhle e.V.
10245 Berlin
Das Kompetenzzentrum arbeitet daran, dass Altenhilfe und Pflege in Berlin für ältere Migrantinnen und Migranten selbstverständlich zugänglich werden. Es berät Einrichtungen und Dienste bei der interkulturellen Öffnung, qualifiziert Fachkräfte, organisiert einen Runden Tisch der Berliner Akteure und ist Ansprechpartner für Ratsuchende und Angehörige, die kultursensible Angebote suchen. Die Beratung von Einrichtungen und Ratsuchenden ist kostenfrei.
Schwulenberatung Berlin gGmbH
10829 Berlin
Die Fachstelle im Lebensort Vielfalt am Südkreuz berät ältere lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und intergeschlechtliche Menschen sowie deren Angehörige zu allen Fragen von Alter und Pflege und vermittelt an sensibilisierte Dienste und Einrichtungen. Dazu kommen Gesprächskreise und Selbsthilfegruppen für ältere LSBTI* sowie Fortbildungen für Pflege- und Gesundheitsberufe; mit dem Qualitätssiegel „Lebensort Vielfalt®“ zeichnet die Schwulenberatung diversitätssensible Pflegeanbieter aus. Beratung und Gruppen sind kostenlos.
MINA – Leben in Vielfalt e.V.
10969 Berlin
Migrantisch geprägte Beratungs- und Kontaktstelle in Kreuzberg für Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte und Behinderung sowie deren Angehörige. Beraten wird auf Deutsch, Arabisch und Türkisch, für weitere Sprachen werden Sprachmittlerinnen organisiert; das Team unterstützt bei Anträgen, Leistungen und Rechtsdurchsetzung und bietet mehrsprachige Selbsthilfe- und Freizeitgruppen. Die Beratung ist kostenfrei; geöffnet Mo–Mi und Fr 10–15 Uhr, Do 10–17 Uhr, Termin bitte vorher vereinbaren.
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