Adressen
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Die Tagespflege in Hennigsdorf wendet sich ausdrücklich an Menschen mit Demenz und Altersverwirrtheit aus dem Umland von Oranienburg. Neben Unterstützung bei Körperpflege, Ernährung und Mobilität stehen aktivierende und therapeutische Angebote im Mittelpunkt. Träger ist die gemeinnützige DRK-Gesellschaft MEDI-MOBIL, die in der Region seit 1994 außerdem mehrere ambulante Pflegedienste betreibt.
Der Berliner Landesverband des Roten Kreuzes betreibt eine eigene Notrufzentrale, die rund um die Uhr besetzt ist. Auf Knopfdruck – über einen Sender am Handgelenk oder als Halskette – kommt sofort eine Sprechverbindung zustande; im Ernstfall werden Angehörige, Bereitschaftsdienst oder Rettungsdienst alarmiert. Neben dem stationären Hausnotruf gibt es einen Mobilruf für unterwegs. Ab Pflegegrad 1 übernimmt die Pflegekasse auf Antrag die Kosten des Basispakets weitgehend, das DRK übernimmt die Antragstellung.
Der DRK-Kreisverband versorgt Potsdam und das westliche Umland mit Hausnotrufgeräten und übernimmt Installation, Einweisung und Wartung. Die Rufe laufen rund um die Uhr in einer Notrufzentrale auf, die Angehörige oder den Rettungsdienst verständigt. Der Grundpreis liegt bei rund 25,50 Euro im Monat; bei anerkanntem Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse einen Großteil davon, den Antrag stellt das DRK für die Kundinnen und Kunden.
Der Menüservice des Berliner Roten Kreuzes liefert seit über 50 Jahren warme Mittagessen ins Haus – in Berlin und in Potsdam, an 365 Tagen im Jahr. Zur Auswahl stehen über 230 Gerichte, darunter Schon-, Diabetiker- und vegetarische Kost; alternativ gibt es Tiefkühlmenüs im Wochenpaket. Es gibt keine Vertragsbindung und keine Mindestabnahme, bestellt wird telefonisch oder im Online-Menüshop. Die Auslieferung übernehmen feste Fahrerinnen und Fahrer, die auch kurz nach dem Rechten sehen.
Der 2001 gegründete Deutsch-Türkische Pflegedienst richtet sich vor allem an Menschen mit Migrationsgeschichte und legt den Schwerpunkt auf kulturspezifische Bedürfnisse in der ambulanten Versorgung. Angeboten werden Grund- und Behandlungspflege, hauswirtschaftliche Hilfe, Verhinderungspflege sowie eine kostenlose Pflegeberatung. Zusätzlich betreibt der Dienst betreute Wohngemeinschaften für Intensiv- und Beatmungspflege und ist rund um die Uhr in Rufbereitschaft.