Adressen
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Direkt an der Havel in Potsdam-West gelegen, bietet das Johanniter-Quartier 60 barrierefreie Zwei- bis Vierzimmer-Appartements mit Assistenz- und Sicherheitstechnik im Konzept Service-Wohnen. Im Haus gibt es einen Concierge-Dienst, Wellnessbereich mit Schwimmbad und Sauna, Clubraum, Bibliothek, Restaurant, Therapiezentrum und Friseur. Ergänzend befinden sich eine Tagespflege, eine ambulant betreute Wohngemeinschaft und ein Johanniter-Infozentrum im Quartier.
Deta-Med versorgt seit vielen Jahren pflegebedürftige Menschen in Berlin und hat dafür eine ausdrücklich kultursensible Körperpflege entwickelt, die auf Gewohnheiten und religiöse Bedürfnisse eingeht. Neben der klassischen häuslichen Kranken- und Grundpflege betreibt der Dienst eine Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz sowie Wohnformen für beatmungspflichtige Patientinnen und Patienten. Ergänzend gibt es eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung mit Erfahrung in der Sterbebegleitung muslimischer Familien.
Die Diakonie Haltestellen sind vom Land Berlin anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI und richten sich besonders an Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Geschulte Freiwillige begleiten stundenweise zu Hause oder betreuen in kleinen Gruppen, koordiniert von hauptamtlichen Fachkräften. Standorte gibt es in Friedrichshain-Kreuzberg, Lankwitz, Tiergarten, Pankow-Weißensee, Reinickendorf-Frohnau und Zehlendorf. Der monatliche Entlastungsbetrag von 131 Euro ab Pflegegrad 1 kann für die Betreuung eingesetzt werden.
Die Diakonie-Station Pankow betreut mit rund 30 Pflegekräften etwa 120 Menschen in Alt-Pankow, Niederschönhausen, Buchholz und angrenzenden Kiezen. Angeboten werden häusliche Kranken- und Grundpflege, Hilfe im Alltag, Verhinderungspflege sowie Pflegeberatung; auf Wunsch kommt das Team auch mehrmals täglich. Ergänzt wird das Angebot durch Begleitdienste der Diakonie-Haltestellen und Beratung zur Wohnraumanpassung.
Die Tagespflege in Hennigsdorf wendet sich ausdrücklich an Menschen mit Demenz und Altersverwirrtheit aus dem Umland von Oranienburg. Neben Unterstützung bei Körperpflege, Ernährung und Mobilität stehen aktivierende und therapeutische Angebote im Mittelpunkt. Träger ist die gemeinnützige DRK-Gesellschaft MEDI-MOBIL, die in der Region seit 1994 außerdem mehrere ambulante Pflegedienste betreibt.
Der Berliner Landesverband des Roten Kreuzes betreibt eine eigene Notrufzentrale, die rund um die Uhr besetzt ist. Auf Knopfdruck – über einen Sender am Handgelenk oder als Halskette – kommt sofort eine Sprechverbindung zustande; im Ernstfall werden Angehörige, Bereitschaftsdienst oder Rettungsdienst alarmiert. Neben dem stationären Hausnotruf gibt es einen Mobilruf für unterwegs. Ab Pflegegrad 1 übernimmt die Pflegekasse auf Antrag die Kosten des Basispakets weitgehend, das DRK übernimmt die Antragstellung.
Der DRK-Kreisverband versorgt Potsdam und das westliche Umland mit Hausnotrufgeräten und übernimmt Installation, Einweisung und Wartung. Die Rufe laufen rund um die Uhr in einer Notrufzentrale auf, die Angehörige oder den Rettungsdienst verständigt. Der Grundpreis liegt bei rund 25,50 Euro im Monat; bei anerkanntem Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse einen Großteil davon, den Antrag stellt das DRK für die Kundinnen und Kunden.
Der Menüservice des Berliner Roten Kreuzes liefert seit über 50 Jahren warme Mittagessen ins Haus – in Berlin und in Potsdam, an 365 Tagen im Jahr. Zur Auswahl stehen über 230 Gerichte, darunter Schon-, Diabetiker- und vegetarische Kost; alternativ gibt es Tiefkühlmenüs im Wochenpaket. Es gibt keine Vertragsbindung und keine Mindestabnahme, bestellt wird telefonisch oder im Online-Menüshop. Die Auslieferung übernehmen feste Fahrerinnen und Fahrer, die auch kurz nach dem Rechten sehen.
Der 2001 gegründete Deutsch-Türkische Pflegedienst richtet sich vor allem an Menschen mit Migrationsgeschichte und legt den Schwerpunkt auf kulturspezifische Bedürfnisse in der ambulanten Versorgung. Angeboten werden Grund- und Behandlungspflege, hauswirtschaftliche Hilfe, Verhinderungspflege sowie eine kostenlose Pflegeberatung. Zusätzlich betreibt der Dienst betreute Wohngemeinschaften für Intensiv- und Beatmungspflege und ist rund um die Uhr in Rufbereitschaft.