Adressen
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Bürgerengagement
Bürgerengagement versammelt die Adressen, an denen Menschen sich selbst organisieren und für andere einsetzen: Selbsthilfegruppen und Ehrenamtsbörsen, Interessenvertretungen wie Seniorenvertretungen und Behindertenbeiräte sowie Stadtteil- und Bezirkszeitungen, die über Angebote vor Ort berichten — in Berlin und Brandenburg.
Wer zahlt was? Mitmachen kostet in aller Regel nichts. Selbsthilfegruppen werden von den Krankenkassen gefördert, ehrenamtliche Arbeit wird über Aufwandsentschädigungen und die Versicherungen der Träger abgesichert. Wer als anerkannte Nachbarschaftshilfe unterstützt, kann seine Hilfe sogar über den Entlastungsbetrag der pflegebedürftigen Person abrechnen: 131 Euro im Monat (Stand: 2025). Die Einzelheiten stehen in Entlastungsbetrag: 131 Euro im Monat richtig nutzen.
Worauf sollten Sie achten? Für die anerkannte Nachbarschaftshilfe brauchen Sie in Berlin eine kurze Schulung und eine Registrierung bei der Pflegekasse. Zwischen 2021 und 2023 haben das erst 2.390 Menschen gemacht (Landespflegeplan Berlin 2025, S. 72) — der Bedarf ist um ein Vielfaches größer. Den Weg dorthin beschreibt So werden Sie Nachbarschaftshelfer:in.
Fragen Sie bei Gruppen nach Treffpunkt, Rhythmus und ob ein Schnupperbesuch möglich ist. Niemand muss beim ersten Mal etwas erzählen.