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Wohnen

Unter Wohnen finden Sie Anbieter und Beratungsstellen rund um das Wohnen im Alter und mit Pflegebedarf in Berlin und Brandenburg: Wohnformen wie Pflege-WG, Betreutes Wohnen und Hausgemeinschaften, Vermieterinnen und Vermieter mit barrierearmen Wohnungen sowie Wohnberatungsstellen.

Wer zahlt was? Miete und Betreuungspauschale zahlen Sie selbst; die Pflegeleistungen laufen daneben über den Pflegegrad. Für Umbauten wie eine bodengleiche Dusche, eine Rampe oder breitere Türen gibt es einen Zuschuss der Pflegekasse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen — beantragen Sie ihn unbedingt vor Beginn der Arbeiten: Wohnraumanpassung: Zuschuss der Pflegekasse. Reicht das Einkommen nicht, kann das Sozialamt einspringen.

Worauf sollten Sie achten? Berlin hat bundesweit die höchste Dichte an Pflege-Wohngemeinschaften: 773 WGs mit rund 6.081 Plätzen, die zu 91,7 Prozent belegt sind (Landespflegeplan Berlin 2025, S. 82–83). Freie Plätze sind also knapp — fragen Sie früh nach Wartelisten und beziehen Sie das Brandenburger Umland mit ein. Klären Sie außerdem, ob eine WG selbstverantwortet oder anbieterverantwortet ist; davon hängen Ihre Mitsprache und Ihre Rechte ab. Beim Vergleich hilft Heim, Pflege-WG oder Betreutes Wohnen?.

Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpassung e.V.
13187 Berlin
Der Fachverband mit Sitz in Berlin-Pankow ist der bundesweite Zusammenschluss von Wohnberaterinnen, Wohnberatern und Wohnberatungsstellen. Er vermittelt an regionale Beratungsstellen, veröffentlicht Fachinformationen zu Wohnungsanpassung und Barrierefreiheit und begleitet Kommunen beim Aufbau von Wohnberatung. Für Ratsuchende ist der Verband vor allem eine gute erste Anlaufstelle, um eine unabhängige Wohnberatung in der Nähe zu finden. Er versteht sich als neutraler, nicht gewinnorientierter Akteur.
Architektenkammer Berlin gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
10969 Berlin
Die Beratungsstelle informiert Bauherrinnen und Bauherren, Eigentümer, Planende und Privatpersonen zu barrierefreiem Bauen und Umbauen in Berlin. Beraten wird zu Wohngebäuden, öffentlich zugänglichen Anlagen und Außenanlagen, von der Türbreite bis zum schwellenlosen Zugang. Ein einstündiges Erstgespräch mit erfahrenen Architektinnen, Architekten und Ingenieuren ist kostenfrei und unverbindlich. Termine werden telefonisch oder per E-Mail vereinbart.
Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg e.V.
12105 Berlin
Die Beratungsstelle berät kostenfrei und hersteller- wie händlerunabhängig zu Hilfsmitteln und zur Anpassung der Wohnung: von Mobilitäts- und Pflegehilfsmitteln über Alltagshilfen bis zu Umbauten an Bad, Türen und Fahrzeug. Beraten wird telefonisch, in der Sprechstunde und auf Wunsch auch bei einem Hausbesuch. Das Team klärt zudem, welcher Kostenträger zuständig ist, und hilft beim Antrag – etwa beim Zuschuss der Pflegekasse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen. Eine zusätzliche Sprechstunde gibt es im Rathaus Johannisthal.
AGAPLESION BETHANIEN DIAKONIE gGmbH
12163 Berlin
Die Seniorenresidenz in Steglitz umfasst 101 barrierefreie Ein- bis Dreizimmer-Wohnungen mit Balkon oder Terrasse, verteilt auf zwei Altbauten von 1913 und zwei Neubauten. Im monatlichen Grundentgelt sind Basisleistungen enthalten, weitere Services wie Mahlzeiten, Reinigung oder Kulturangebote lassen sich einzeln hinzubuchen. Zur Ausstattung gehören Wellnessbereich mit Schwimmbad und Sauna, Bibliothek, Clubraum und ein 24-Stunden-Notruf; bei Pflegebedarf besteht ein bevorzugter Zugang zum benachbarten Pflegeheim.
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