Adressen
Stationär / Teilstationär
RENAFAN betreibt in Berlin nach eigenen Angaben fünf anbieterverantwortete Pflege-Wohngemeinschaften, in denen auch besonders anspruchsvolle Pflegesituationen bis hin zur Intensivpflege rund um die Uhr versorgt werden. Die Wohngemeinschaften verbinden gemeinschaftliches Wohnen in kleinen Gruppen mit durchgehender fachpflegerischer Präsenz. Die angegebene Adresse ist der Berliner Standort des Anbieters in Tegel; die WG-Standorte werden auf Anfrage genannt.
Pflegeeinrichtung der Potsdamer Hoffbauer-Stiftung in Ferch am Schwielowsee mit eigenem Kurzzeitpflegeangebot und direkter Ansprechstelle dafür. Pflegebedürftige werden hier übergangsweise stationär versorgt, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt oder wenn Angehörige verhindert sind. Das Haus bietet zudem besondere Betreuung für Menschen mit Demenz in ruhiger Lage im Landkreis Potsdam-Mittelmark.
Anbieterverantwortete Pflege-Wohngemeinschaft der Stephanus-Stiftung im Schloßberg-Quartier in Köpenick mit zwölf barrierefreien Einzelzimmern. Aufgenommen werden Menschen mit ärztlich diagnostizierter Demenz, die in einer kleinen, geschützten Gemeinschaft leben möchten. Speziell geschulte Pflegekräfte eines ambulanten Pflegedienstes sind Tag und Nacht vor Ort.
Die GIP ist einer der großen Anbieter für außerklinische Intensiv- und Beatmungspflege und betreut schwerstkranke Erwachsene sowie Kinder in einer Eins-zu-eins-Versorgung. Die Pflege findet wahlweise im eigenen Zuhause oder in intensivmedizinisch betreuten Wohngemeinschaften statt. Am Berliner Standort in Alt-Hohenschönhausen sitzt zugleich die Hauptverwaltung des bundesweit tätigen Unternehmens; die Erreichbarkeit ist rund um die Uhr gegeben.
Der spezialisierte Intensivpflegedienst versorgt in Berlin ambulant betreute Wohngemeinschaften für intensivpflege- und beatmungspflichtige Menschen, darunter eine WG in Wannsee mit bis zu acht Plätzen. Neben Erwachsenen werden auch Kinder und Jugendliche in der außerklinischen Intensivpflege begleitet. Die angegebene Adresse ist der Berliner Standort des Anbieters in Alt-Hohenschönhausen; die einzelnen WG-Adressen werden auf Anfrage mitgeteilt.
Solitäre Kurzzeitpflegeeinrichtung des landeseigenen Trägers Vivantes auf dem Gelände des Wenckebach-Klinikums in Tempelhof. Mit 25 Plätzen in Einzel- und Zweibettzimmern überbrückt das Haus die Zeit nach einem Krankenhausaufenthalt oder entlastet pflegende Angehörige vorübergehend. Pflege und Betreuung folgen dem Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe, therapeutische Angebote sind eingebunden.
Kurzzeitpflege der Vivantes Hauptstadtpflege in Lichtenberg mit 21 betreuten Plätzen. Das Angebot richtet sich an Menschen, die nach einer Klinikentlassung noch nicht wieder allein zu Hause zurechtkommen oder deren pflegende Angehörige eine Auszeit brauchen. Aktivierende Pflege und therapeutische Unterstützung sollen die Rückkehr in die eigene Wohnung vorbereiten.
Kurzzeitpflegebereich mit 14 Zimmern im Johannastift der Johannesstift Diakonie in Spandau. Das Haus nimmt Pflegebedürftige übergangsweise auf, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt oder bei Urlaub der Pflegeperson, und bietet Pflege, Betreuung und Verpflegung rund um die Uhr. Im Haus gibt es zudem einen eigenen Wohnbereich für Menschen mit Demenz.
Kurzzeitpflegeangebot im Caritas-Seniorenzentrum St. Konrad in Oberschöneweide mit vier Einzel- und fünf Doppelzimmern. Die Einrichtung bietet vorübergehende vollstationäre Versorgung, wenn die häusliche Pflege zeitweise nicht möglich ist, etwa nach einem Klinikaufenthalt oder zur Entlastung von Angehörigen. Träger ist die Caritas Altenhilfe, die das Haus gemeinsam mit einem Seniorenheim und Servicewohnen betreibt.
Der Pflegedienst Meyer & Kratzsch ist auf ambulante psychiatrische Pflege spezialisiert und setzt dafür eigens qualifizierte Fachpflegekräfte ein, die Menschen in psychischen Krisen und mit chronischen Erkrankungen zu Hause begleiten. Daneben werden häusliche Grund- und Behandlungspflege, Soziotherapie und betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz angeboten. Versorgt werden mehrere Berliner Bezirke, unter anderem Friedrichshain-Kreuzberg, Pankow, Charlottenburg-Wilmersdorf, Spandau und Tempelhof-Schöneberg.
Der Berliner Pflegedienst betreut rund 15 Pflege-Wohngemeinschaften, überwiegend für Menschen mit Demenz, verteilt auf mehrere Bezirke von Pankow über Tempelhof-Schöneberg bis Neukölln. In den kleinen, familiär geführten Wohngruppen werden die Bewohnerinnen und Bewohner rund um die Uhr betreut, mit gemeinsamen Aktivitäten wie Musik und Ausflügen. Die angegebene Adresse ist der Sitz des Anbieters; die einzelnen WG-Standorte werden auf Anfrage vermittelt.
Zentral gegenüber der Brandenburger Staatskanzlei und nahe dem Potsdamer Hauptbahnhof gelegen, bietet das Domizil vollstationäre Pflege in modernen Einzelzimmern. Neben der Langzeitpflege gibt es Kurzzeit- und Verhinderungspflege sowie einen geschützten Bereich für Menschen mit Demenz. Zum Haus gehören eine eigene Küche, Teestube, Friseur, Terrassen und ein Garten.
Am Rand der Kurstadt Bad Freienwalde gelegen, bietet das Seniorenzentrum 64 großzügige Zimmer für pflegebedürftige Menschen mit Betreuung rund um die Uhr. Ergänzend gibt es Kurzzeit- und Verhinderungspflege sowie acht barrierearme Servicewohnungen mit Terrasse und kleinem Garten. Zum Haus gehören eine eigene Küche, ein Sinnesgarten und ein Freizeitprogramm mit Musik, Kreativangeboten, Bewegung und Gedächtnistraining; ambulante Hilfe leistet Stephanus Mobil.
Die Tagespflege in Hennigsdorf wendet sich ausdrücklich an Menschen mit Demenz und Altersverwirrtheit aus dem Umland von Oranienburg. Neben Unterstützung bei Körperpflege, Ernährung und Mobilität stehen aktivierende und therapeutische Angebote im Mittelpunkt. Träger ist die gemeinnützige DRK-Gesellschaft MEDI-MOBIL, die in der Region seit 1994 außerdem mehrere ambulante Pflegedienste betreibt.
„EL-Jana“ in Berlin-Biesdorf ist nach Angaben der Senatsverwaltung die einzige Nachtpflegeeinrichtung Berlins; seit 2020 stehen dort acht Nachtpflegeplätze zur Verfügung. Pflegebedürftige Menschen werden hier nachts professionell versorgt, wenn die Betreuung zu Hause in den Nachtstunden nicht sicher zu leisten ist – etwa bei nächtlicher Unruhe im Rahmen einer Demenz. Tagsüber bietet das Haus zusätzlich Tagespflege an, sodass Angehörige rund um die Uhr entlastet werden können.
Vollstationäre Pflegeeinrichtung der Vivantes Hauptstadtpflege im Süden Neuköllns mit 100 Plätzen in Einzel- und Doppelzimmern für alle Pflegegrade. Das Haus hat einen Schwerpunkt in der gerontopsychiatrischen Betreuung, etwa bei Demenz, Multipler Sklerose und nach Schlaganfall. Ergänzend gibt es Physio-, Ergo- und Logotherapie, Musik- und Kunsttherapie sowie Sozialberatung. Auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege sind möglich.
Auf dem parkartigen Stiftsgelände am Spandauer Forst bietet die Einrichtung Langzeitpflege in mehreren Häusern, darunter das Matthias-Claudius-Haus, das Theodor-Fliedner-Haus sowie das Caroline-Bertheau-/Kurt-Scharf-Haus. Ergänzt wird das Angebot durch Tagespflege, ambulante Pflege und Servicewohnen. Zum diakonischen Profil gehören Palliativbegleitung, Seelsorge, Besuchsdienste und eine Beratung vor dem Einzug.
Das Seniorenzentrum im Prenzlauer Berg verbindet Pflegewohnen mitten in der Stadt mit einem weitläufigen Garten samt Tieren, Kapelle und Cafeteria. Neben der Langzeitpflege gibt es Kurzzeit- und Verhinderungspflege sowie einen eigenen Bereich „Junge Pflege“ für pflegebedürftige Menschen zwischen 18 und 59 Jahren. Für Menschen mit Demenz steht eine individuell zugeschnittene Betreuung bereit, dazu Gedächtnistraining, Kreativangebote und Bewegungsgruppen.
Das Pflegeheim in ruhiger Lage nahe dem Botanischen Garten bietet 103 Pflegeplätze in Ein- und Zweibett-Apartments, darunter einen eigens für Menschen mit Demenz gestalteten Wohnbereich. Ergo-, Physio- und Logotherapie sowie palliative Begleitung gehören zum Angebot, ebenso eine Tagesbetreuung. Auf dem Gelände befinden sich außerdem Arztpraxen, ein Restaurant, eine Kapelle und ein Garten mit kleinem Streichelgehege.
Die Tagespflege im Erdgeschoss von Haus 2 des AWO-Seniorenzentrums Käthe-Kollwitz-Haus in der Potsdamer Waldstadt II nimmt bis zu 16 Gäste auf, montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr. Wohnzimmer, Esszimmer, Küche und Ruhesessel schaffen eine wohnliche Atmosphäre, der Garten grenzt direkt an den Wald. Neben Grund- und Behandlungspflege werden Therapien vermittelt und die Zusammenarbeit mit den Hausärzten organisiert; ein Fahrdienst holt die Gäste ab.
Die Tagespflege „Im Wolfswinkel“ in Eberswalde richtet sich an ältere und alleinlebende Menschen, die tagsüber Betreuung brauchen, aber abends in ihrer eigenen Wohnung bleiben möchten. Barrierefreie Gemeinschafts- und Ruheräume sowie ein Außengelände stehen zur Verfügung, dazu Frühstück, Mittagessen mit Wahlmenü und Nachmittagskaffee. Das Team hilft bei Anträgen an die Pflegekasse und organisiert den Fahrdienst.
Die Tagespflege im Seniorenzentrum Kardinal Bengsch bietet zwölf Plätze für Menschen, die tagsüber Gesellschaft, Betreuung und pflegerische Unterstützung brauchen und abends wieder nach Hause zurückkehren. Geöffnet ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr. Neben Grundpflege und Behandlungspflege gehören gemeinsame Mahlzeiten, Gymnastik, Spaziergänge sowie kreative und musikalische Angebote zum Alltag. Das Haus liegt in Charlottenburg direkt an der Spree.