Adressen
Häuslichkeit
Die GroßstadtGefährten sind geschulte Ehrenamtliche, die pflegebedürftige Menschen regelmäßig zu Hause besuchen: für Gespräche, Spaziergänge, Spiele oder Begleitung im Kiez. Getragen wird der Dienst vom Unionhilfswerk, einem der großen gemeinnützigen Berliner Träger mit über 90 Einrichtungen und Projekten. Der Besuchsdienst ist als Angebot zur Unterstützung im Alltag anerkannt, sodass die Kosten über den Entlastungsbetrag nach § 45b SGB XI abgerechnet werden können; der Stundensatz lag zuletzt bei etwa 12 Euro.
Das Oberlinhaus in Potsdam-Babelsberg bietet ambulante Entlastungsangebote für pflegebedürftige Menschen sowie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung. Die Mitarbeitenden übernehmen stundenweise Betreuung, begleiten zu Terminen und Freizeitaktivitäten und entlasten pflegende Angehörige. Der Träger ist auf Autismus, Hörsehbehinderung und körperliche Beeinträchtigungen spezialisiert und in ganz Potsdam und Umgebung tätig. Leistungen können über den Entlastungsbetrag der Pflegekasse abgerechnet werden.
Der Dienst „Ambulant unterstütztes Wohnen“ der Theodor Fliedner Stiftung erbringt in Potsdam und Umgebung Betreuungs- und Entlastungsleistungen nach § 45a SGB XI. Unterstützt wird bei der Alltagsbewältigung, der Haushaltsführung, bei Behördengängen und Anträgen sowie bei der Teilhabe am sozialen Leben. Die Angebote richten sich besonders an Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Ab Pflegegrad 1 kann der monatliche Entlastungsbetrag der Pflegekasse dafür genutzt werden.
Die Diakonie Haltestellen sind vom Land Berlin anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI und richten sich besonders an Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Geschulte Freiwillige begleiten stundenweise zu Hause oder betreuen in kleinen Gruppen, koordiniert von hauptamtlichen Fachkräften. Standorte gibt es in Friedrichshain-Kreuzberg, Lankwitz, Tiergarten, Pankow-Weißensee, Reinickendorf-Frohnau und Zehlendorf. Der monatliche Entlastungsbetrag von 131 Euro ab Pflegegrad 1 kann für die Betreuung eingesetzt werden.
Der LBD-Besuchsdienst begleitet pflegebedürftige Menschen in Lichtenberg und Umgebung stundenweise zu Hause – bei Gesprächen, Spaziergängen, Spielen oder kleinen Besorgungen. Der Träger ist auf die Begleitung von Menschen mit Demenz spezialisiert und betreibt daneben Pflege-Wohngemeinschaften und eine Tagespflege. Das Angebot ist als Unterstützungsangebot im Alltag anerkannt und über den Entlastungsbetrag nach § 45b SGB XI abrechenbar; der Stundensatz lag zuletzt bei rund 10 Euro.
Die GIP ist einer der großen Anbieter für außerklinische Intensiv- und Beatmungspflege und betreut schwerstkranke Erwachsene sowie Kinder in einer Eins-zu-eins-Versorgung. Die Pflege findet wahlweise im eigenen Zuhause oder in intensivmedizinisch betreuten Wohngemeinschaften statt. Am Berliner Standort in Alt-Hohenschönhausen sitzt zugleich die Hauptverwaltung des bundesweit tätigen Unternehmens; die Erreichbarkeit ist rund um die Uhr gegeben.
Der spezialisierte Intensivpflegedienst versorgt in Berlin ambulant betreute Wohngemeinschaften für intensivpflege- und beatmungspflichtige Menschen, darunter eine WG in Wannsee mit bis zu acht Plätzen. Neben Erwachsenen werden auch Kinder und Jugendliche in der außerklinischen Intensivpflege begleitet. Die angegebene Adresse ist der Berliner Standort des Anbieters in Alt-Hohenschönhausen; die einzelnen WG-Adressen werden auf Anfrage mitgeteilt.
Der Dienst begleitet schwerkranke und intensivpflegebedürftige Kinder zu Hause in einer durchgängigen Eins-zu-eins-Betreuung. Die Pflegekräfte unterstützen im Alltag, begleiten zu Kita und Schule und ermöglichen Ausflüge, damit die Familien möglichst normal leben und Eltern berufstätig bleiben können. Der Anspruch ist eine ruhige, an den Bedürfnissen des Kindes ausgerichtete Versorgung statt Routine im Minutentakt.
Die Sozialstation Ketzin der Lafim-Diakonie versorgt Menschen im westlichen Havelland in ihrem eigenen Zuhause. Das Team übernimmt häusliche Krankenpflege, Grundpflege und hauswirtschaftliche Unterstützung und passt den Umfang an den individuellen Bedarf an. Ziel ist, dass pflegebedürftige Menschen möglichst lange in der vertrauten Wohnung bleiben können.
Der ambulante Pflegedienst der Johanniter in Charlottenburg unterstützt ältere und pflegebedürftige Menschen zu Hause bei Körperpflege, Medikamentengabe und Versorgung nach einem Krankenhausaufenthalt. Dazu kommen hauswirtschaftliche Hilfen, Einkaufsdienste sowie Angebote wie Menüservice und Hausnotruf. Das Team hilft außerdem bei Anträgen gegenüber Pflege- und Krankenkassen und vermittelt Hilfsmittel.
Die Diakonie-Station Pankow betreut mit rund 30 Pflegekräften etwa 120 Menschen in Alt-Pankow, Niederschönhausen, Buchholz und angrenzenden Kiezen. Angeboten werden häusliche Kranken- und Grundpflege, Hilfe im Alltag, Verhinderungspflege sowie Pflegeberatung; auf Wunsch kommt das Team auch mehrmals täglich. Ergänzt wird das Angebot durch Begleitdienste der Diakonie-Haltestellen und Beratung zur Wohnraumanpassung.
Die Caritas-Sozialstation Spandau versorgt pflegebedürftige Menschen in ihrer eigenen Wohnung mit Grund- und Behandlungspflege sowie Hauskrankenpflege. Ergänzend gibt es hauswirtschaftliche Unterstützung, Verhinderungspflege und eine kostenlose Pflegeberatung. Die Station gehört zum Netz der Caritas-Sozialstationen im Erzbistum Berlin und arbeitet eng mit Haus- und Fachärzten zusammen.
Der Pflegedienst Meyer & Kratzsch ist auf ambulante psychiatrische Pflege spezialisiert und setzt dafür eigens qualifizierte Fachpflegekräfte ein, die Menschen in psychischen Krisen und mit chronischen Erkrankungen zu Hause begleiten. Daneben werden häusliche Grund- und Behandlungspflege, Soziotherapie und betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz angeboten. Versorgt werden mehrere Berliner Bezirke, unter anderem Friedrichshain-Kreuzberg, Pankow, Charlottenburg-Wilmersdorf, Spandau und Tempelhof-Schöneberg.
Der Berliner Pflegedienst betreut rund 15 Pflege-Wohngemeinschaften, überwiegend für Menschen mit Demenz, verteilt auf mehrere Bezirke von Pankow über Tempelhof-Schöneberg bis Neukölln. In den kleinen, familiär geführten Wohngruppen werden die Bewohnerinnen und Bewohner rund um die Uhr betreut, mit gemeinsamen Aktivitäten wie Musik und Ausflügen. Die angegebene Adresse ist der Sitz des Anbieters; die einzelnen WG-Standorte werden auf Anfrage vermittelt.
Der 2001 gegründete Deutsch-Türkische Pflegedienst richtet sich vor allem an Menschen mit Migrationsgeschichte und legt den Schwerpunkt auf kulturspezifische Bedürfnisse in der ambulanten Versorgung. Angeboten werden Grund- und Behandlungspflege, hauswirtschaftliche Hilfe, Verhinderungspflege sowie eine kostenlose Pflegeberatung. Zusätzlich betreibt der Dienst betreute Wohngemeinschaften für Intensiv- und Beatmungspflege und ist rund um die Uhr in Rufbereitschaft.
Deta-Med versorgt seit vielen Jahren pflegebedürftige Menschen in Berlin und hat dafür eine ausdrücklich kultursensible Körperpflege entwickelt, die auf Gewohnheiten und religiöse Bedürfnisse eingeht. Neben der klassischen häuslichen Kranken- und Grundpflege betreibt der Dienst eine Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz sowie Wohnformen für beatmungspflichtige Patientinnen und Patienten. Ergänzend gibt es eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung mit Erfahrung in der Sterbebegleitung muslimischer Familien.