Adressen
Hilfsmittel
Der ASB Berlin bietet einen stationären Hausnotruf und zusätzlich einen mobilen Notruf, der auch beim Einkaufen oder Spaziergang schützt. Nach Auslösen des Knopfes besteht sofort Sprechkontakt zur ständig besetzten Notrufzentrale, die auf hinterlegte Angaben zu Erkrankungen, Medikamenten und Ansprechpersonen zugreift. Wie die Hilfe im Einzelfall aussieht, wird vorab in einem persönlichen Beratungsgespräch festgelegt. Ab Pflegegrad 1 ist eine Kostenbeteiligung der Pflegekasse möglich.
Der DRK-Kreisverband versorgt Potsdam und das westliche Umland mit Hausnotrufgeräten und übernimmt Installation, Einweisung und Wartung. Die Rufe laufen rund um die Uhr in einer Notrufzentrale auf, die Angehörige oder den Rettungsdienst verständigt. Der Grundpreis liegt bei rund 25,50 Euro im Monat; bei anerkanntem Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse einen Großteil davon, den Antrag stellt das DRK für die Kundinnen und Kunden.
Vom Johanniter-Quartier in Potsdam-West aus betreuen die Johanniter Hausnotrufkundinnen und -kunden in Potsdam, Beelitz, Michendorf und Luckenwalde. Der Funksender wird als Kette oder Armband getragen und stellt auf Knopfdruck die Verbindung zur Notrufzentrale her. Angeboten werden drei Pakete – Basis, Komfort und Premium – die sich unter anderem in Schlüsselhinterlegung und regelmäßigen Kontaktanrufen unterscheiden. Der Einbau der Basisstation ist kostenfrei, bei Pflegegrad beteiligt sich die Pflegekasse.
Der Berliner Landesverband des Roten Kreuzes betreibt eine eigene Notrufzentrale, die rund um die Uhr besetzt ist. Auf Knopfdruck – über einen Sender am Handgelenk oder als Halskette – kommt sofort eine Sprechverbindung zustande; im Ernstfall werden Angehörige, Bereitschaftsdienst oder Rettungsdienst alarmiert. Neben dem stationären Hausnotruf gibt es einen Mobilruf für unterwegs. Ab Pflegegrad 1 übernimmt die Pflegekasse auf Antrag die Kosten des Basispakets weitgehend, das DRK übernimmt die Antragstellung.
Die Malteser bieten in ganz Berlin ein Hausnotrufsystem mit 24-Stunden-Zentrale an. Wer stürzt oder sich unwohl fühlt, drückt den Funkknopf und ist sofort mit geschultem Personal verbunden, das Angehörige, den Hintergrunddienst oder den Rettungsdienst verständigt. Auf Wunsch wird ein Schlüssel hinterlegt, damit Helfende auch ohne Türöffnung ins Haus kommen. Beratung und Hausbesuche sind auch auf Englisch, Französisch, Spanisch und Türkisch möglich; ab Pflegegrad 1 beteiligt sich die Pflegekasse an den Kosten.
Der Regionalverband Berlin der Johanniter betreibt eine eigene Hausnotrufzentrale mit Servicecenter in Tempelhof. Der wasserdichte Funksender wird als Armband oder Kette getragen; ein Druck genügt, um Kontakt zur Zentrale herzustellen. Es gibt gestaffelte Pakete (Basis, Komfort, Premium) mit Schlüsselhinterlegung und regelmäßigen Sicherheitsanrufen. Notrufe können auch in russischer Sprache abgesetzt werden; bei anerkanntem Pflegegrad beteiligt sich die Pflegekasse an den monatlichen Kosten.